EINFACH NUR STOLLEN? VON WEGEN!
DIE WELT DES CHRISTSTOLLENS
Schon gewusst? Stollen ist nicht einfach nur DAS kultige Weihnachtsgebäck. Doch die Geschichte des Stollens beginnt weit vor der ersten Prise echter Vanille und dem fluffigen Teig. Wie er von einem einfachen Festtagskuchen zum Kultgebäck der Weihnachtszeit wurde und was ihn so besonders macht? Bleib dran, denn hier verraten wir dir, warum unser Stollen so schmeckt, wie Weihnachten riecht.

DEM BUTTERBRIEF SEI DANK
DAHER KOMMT DIE STOLLENTRADITION
Stollen gibt’s nicht erst seit gestern. Ganz im Gegenteil – die Tradition des Dresdner Christstollens reicht über 600 Jahre zurück! Der erste schriftliche Beleg stammt aus 1474. Damals ähnelte das sogenannte „Fastengebäck“ aber nur wenig dem, was wir heute als Stollen kennen und lieben. Denn es bestand nur aus Mehl, Hefe und Wasser. Das lag daran, dass die Kirche damals Butter und Milch verbot. Klingt langweilig? War es auch – bis der „Butterbrief“ von Papst Innozenz VIII. die Sache revolutionierte. Endlich durften Butter, Rosinen und Mandeln in den Stollen. Der Geschmack gewann!
Schon um 1500 war das Christbrot auf dem Dresdner Striezelmarkt der Renner, und seit 1617 ist der Stollen aus der Weihnachtszeit gar nicht mehr wegzudenken. Ein echtes Traditionsgebäck, das von Generation zu Generation weitergegeben wird – zum Glück auch bis zu uns in den Norden!
JETZT MAL BUTTER BEI DIE STOLLEN
WIE ERKENNE ICH EINEN GUTEN STOLLEN?
Ganz einfach: Beste Zutaten und ein Aroma, das nach Weihnachten schmeckt. Ein richtig guter Stollen muss buttrig, fruchtig und saftig sein. Die Fruchtigkeit? Kommt bei uns von in Apfelsaft und Rum eingelegten Rosinen. Die baden wir so lange, bis sie das volle Aroma in sich aufgesogen haben. Auch wichtig: Viel Ruhe für den Teig – Zeit, um sich zu entfalten und das Geschmackserlebnis so intensiv und bekömmlich wie möglich zu machen.
Ein echter Stollen hat Gewicht – und das meinen wir wortwörtlich. Durch die Butter und Früchte ist er schwer und saftig. Nach dem Backen versiegeln wir ihn mit Butter und Zucker, damit er frisch bleibt und nicht austrocknet. Und das Beste: Auch angeschnitten bleibt er saftig, wenn du ihn richtig lagerst.
Unser Brotsommelier Tim genießt seinen Stollen übrigens am liebsten so: Eine dicke Schicht Butter drauf, dazu ein Spekulatiuskeks oder ein Hamburger Brauner Kuchen als Topping – für den vollen Festtags-Hochgenuss!


FÜR MÖGLICHST LANGEN GENUSS
WIE LAGERE ICH STOLLEN AM BESTEN?
Stollen ist wie guter Wein – er wird mit der Zeit besser, wenn du ihn richtig lagerst. Der Trick: Lass ihn erstmal in Ruhe. Am besten bleibt er in seiner Verpackung, schön eingepackt und geschützt. Lagere ihn kühl und trocken, aber nicht im Kühlschrank – der wäre zu kalt und würde den Stollen austrocknen. Ein kühler Keller oder die Speisekammer sind perfekt. Die Vorarbeit für einen lange leckeren Stollen, leisten wir ja bereits in der Backstube. Durch die Langzeitreife, die bei uns jeder Stollenteig durchläuft, ist er nicht nur geschmacksintensiver und bekömmlicher, sondern auch länger haltbar.
Und wenn du ihn angeschnitten hast? Keine Panik, einfach gut abdecken oder wieder fest einwickeln. Ein echter Stollen hält das locker aus und bleibt trotzdem saftig.
FLINK GEFRAGT
KANN MAN STOLLEN AUCH SELBER BACKEN?
Klar kannst du Stollen auch zu Hause backen! Zugegeben, es braucht ein bisschen Geduld und Fingerspitzengefühl, aber mit den richtigen Zutaten und Werkzeugen kriegst du das hin. Damit es einfacher wird, haben wir da was für dich: Unsere Stollenbackmischung. Damit sparst du dir die halbe Arbeit und hast trotzdem den vollen Geschmack – inklusive der besten Mehle und Gewürze, die auch in unseren eigenen Stollen landen.
Und wenn du richtig Profi-Feeling willst, dann schnapp dir unsere Stollenbackform gleich dazu. Damit bekommt dein Teig die perfekte Form und alles backt gleichmäßig durch. Einfach Teig anrühren, sorgfältig einlegen, ab in den Ofen und den Duft genießen, der die ganze Küche in Weihnachtsstimmung versetzt.
Am Ende bleibt nur die Frage: Selber backen oder gleich bei uns kaufen? Wir sagen: Probier beides!


SOLLTEST DU SELBST STOLLEN BACKEN WOLLEN
WAS SIND TYPISCHE FEHLER BEIM STOLLENBACKEN – UND WIE VERMEIDET MAN SIE?
Stollen backen ist kein Hexenwerk, aber ein paar Fallen gibt’s schon. Der erste Fehler: Zu viel Eile. Ein guter Stollen braucht Zeit. Das gilt vor allem für den Teig. Wenn du ihn nicht lange genug ruhen lässt, verpasst du das volle Geschmackspotential. Also: Teig kneten, einpacken und geduldig warten – das zahlt sich aus, versprochen.
Fehler Nummer zwei: Falsche Backtemperatur. Zu heiß gebacken, wird der Stollen außen dunkel und bleibt innen roh. Zu niedrig, und er trocknet aus. Mit unserer Stollenbackform klappt’s perfekt – die sorgt dafür, dass der Teig gleichmäßig durchgebacken wird.
Unser Extra-Tipp: Nicht am Rum sparen. Wenn du die Trockenfrüchte vorab ordentlich in Rum und Apfelsaft einlegst, vermeidest du, dass der Stollen trocken wird. Und mit unserer Stollenbackmischung bist du sowieso auf der sicheren Seite – da ist schließlich schon alles drin, was du brauchst.